| Regionalklassen bestimmen wie teuer die Autoversicherung wird |
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Zur Berechnung der Prämie für die Autoversicherung (aspect-online.de/versicherungen/kfz-versicherung/) sind nicht nur Typenklasse und individuelle Fahrgewohnheiten ausschlaggebend. Maßgeblich an der Berechnung der Tarife beteiligt sind nicht zuletzt die Zulassungsbezirke, die im amtlichen Kennzeichen ausgedrückt werden. Hiermit wälzen die Autoversicherungen die Schadenaufwendungen für das erhöhte Risiko einzelner Regionalgebiete in Deutschland ab. Neben Fahrverhalten und den vorhandenen Straßenverhältnissen spielt auch die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge eines Zulassungsbezirks eine Rolle. Statistiken als Berechnungsgrundlage Die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Zulassungsbezirk richtet sich nach dem angemeldeten Wohnsitz des Kfz Halters. Jährlich werden anhand von Statistiken neue Berechnungen angestellt, die Einfluss auf die Versicherungsprämie nehmen. Das gilt auch für bereits bestehende Verträge, diese können sich bei einer Umstufung der Regionalklasse sowohl negativ als auch positiv auf die zu zahlenden Beiträge auswirken. Die Statistik zeigt die Schadenshäufigkeit, bzw. Schadenshöhe der einzelnen Regionalbezirke auf. Verursachen die Autofahrer in Bezirk A also mehr und teurere Unfälle als in Bezirk B, wird die Versicherungsprämie, trotz identischer Annahme, dort höher ausfallen. Des weiteren fließen in die Statistiken auch Werte über die Bestandszusammensetzung einzelner Kfzs ein, beispielsweise viele Zulassungen bestimmter Fahrzeuge, sowie die Gesamtzahl der zugelassenen Automobile und die Straßenverhältnisse. Für die unterschiedlichen Sparten der Kfz Versicherung gelten dabei auch unterschiedliche Werte in der Berechnung. So können für die Teilkaskoversicherung durchaus andere Regionalklassen auftreten, als für die Vollkaskoversicherung. Also sollte man sich überlegen, ob man den eine oder andern Teil der Kfz Versicherung kündigen (http://www.kuendigung-kfzversicherung.de) will. Zulassungsbezirke Deutschlandweit gibt es 444 Zulassungsbezirke, also Orte, bzw. Landkreise, bei denen ein Kfz zugelassen wird. Generell stimmt dies mit dem Wohnort des Halters überein, es gibt hierin jedoch auch durchaus Abweichungen. Zulassungsbezirke mit ähnlichen Schadensstatistiken werden dann in die unterschiedlichen Regionalklassen eingeteilt, nach denen sich die Beiträge zur Kfz Versicherung richten. Generell sind die Versicherungsgesellschaften bei der Festlegung dieser Klassen frei, also nicht an gesetzliche Vorgaben gebunden, dennoch unterscheiden sich die einzelnen Versicherungsgesellschaften hierin kaum voneinander. Lediglich die Bezeichnung der Regionalklassen treten für den Versicherungsnehmer beim Versicherungsvergleich zum Vorschein. Einige Gesellschaften bevorzugen den Beginn ihrer Regionalklassen mit R1, andere wiederum mit R0, wodurch jedoch lediglich optische Unterschiede auftreten. |